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Sommer – ein Gedicht!

Wenn diese schöne, warme, wunderbar träge Zeit wieder Einzug hält ins Land, wo eine gerne draußen ist und die Gedanken mit dem Fluss und der Zeit gleiten lässt, dann ist die Zeit, über Schönheit und Wahrheit zu philosophieren. Die aber lassen sich nicht greifen. Höchstens – hie und da – in einem Gedanken verdichten, in einer Zeile, einer Strophe, einem Gedicht, als Poesie.

In der Citykirche Konkordien gehen wir den Sommer über auf Gedanken- und Gedichtreisen, lassen uns mitnehmen von Stabreim und Endreim, Paarreim, Kreuzreim und gar nicht gereimten Gedanken.
Manches Gedicht gibt Antworten, das andere stellt Fragen. Und sicher ist für jeden etwas dabei, um den Sommer als Gedicht zu erleben. Der bayerische Liedermacher Konstantin Wecker reimt etwa zum Beginn des Sommers:

Liebes Leben, fang mich ein, halt mich an die Erde.
Kann doch, was ich bin, nur sein, wenn ich es auch werde.
Gib mir Tränen, gib mir Mut, und von allem mehr.
Mach mich böse, mach mich gut, nur nie ungefähr.
Liebes Leben, abgemacht? Darfst mir nicht verfliegen.
Hab noch so viel Mitternacht sprachlos vor mir liegen.



Sommer-Predigtreihe
15. Juli: Für die mit der Sehnsucht nach dem Meer. Mit Ilka Sobottke u.a.
22. Juli: Paul Klee: Dichter malen mit Worten. Maler dichten mit Bildern. Mit Anne Ressel
29. Juli: Einmal sollte man. Mit Dr. Heike Springhart
05. August: Tiefer als das Meer. Mit Peter Annweiler
12. August: Ein Tanz von Kraft um eine Mitte. Mit Christine Hoffmann
19. August: Alles wandelt sich. Mit Michael Lipps
26. August: Wie im tiefsten Frieden. Mit Ilka Sobottke
02. September: Nah an deinem Herzen lauschen. Mit Ilka Sobottke
09. September: Was mich bewegt. Mit Anne Ressel u.a.             

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