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Konkordien-Kantorei führt Mozarts c-Moll-Messe auf

In einem Brief an seinen Vater Leopold vom 04. Januar 1783 erfahren wir, dass Mozart ein Gelöbnis einlösen musste. Zum Dank für die Genesung seiner Verlobten Constanze Weber, die schwer erkrankt war, schrieb er die Große Messe in c-Moll. Constanze Weber war übrigens Mannheimerin. Mozart fährt 1782 mit Constanze nach Salzburg, um seine Verlobte seinem Vater und seiner Schwester vorzustellen. Im Gepäck hatte er auch einige Teile der Messe. Während ihres Salzburger Besuchs wurde das Werk in einem Gottesdienst unter der Leitung des Komponisten und mit Constanze als Sopranistin aufgeführt. Nach dieser Aufführung blieb die Messe unvollständig.

Die c-Moll-Messe ist viel umfangreicher als Mozarts sonstige Messen. Es ist nicht zu überhören, dass er sich in ihr mit der barocken Polyphonie beschäftigt hat. Es existieren einige Vervollständigungen der c-Moll-Messe. Ich habe mich entschieden die neueste Fassung, die der Chorleiter F. Bernius und der Musikwissenschaftler U. Wolf mit dem Carus-Verlag verwirklicht haben, aufzuführen. Die Beiden haben die Messe sensibel ergänzt, die Orchestrierung mit anderen Messen Mozarts verglichen und versucht, das Werk nicht maßgeblich zu verändern. Ich finde, es ist ihnen sehr gut gelungen.

So, 16. Dezember 2018, 17:00 h, CityKirche Konkordien
Solisten: Sabine Götz (Sopran), Daniela Gerstenmeyer (Sopran), Sebastian Hübner (Tenor), Thomas Jesatko (Bass), Orchestermitglieder des NTM und die Konkordien-Kantorei, Leitung: Heike Kiefner-Jesatko

Karten zu 25, 17/14, 12/9 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Pfarrbüro.   

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